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Alt 21.02.2019, 20:02   #11
o0Julia0o
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Unglücklich

Nein, eher 0,86cm. Und wenn ich die Auflösung des Monitors verringere sind es 1,18cm.


So komme ich ja nie zu einer richtigen Rechnung....
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Alt 21.02.2019, 20:17   #12
ursa major
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Die Auflösung des Monitors dürfte damit eigentlich nichts zu tun haben.

Aber 1 cm bei 72 ppi ist natürlich im Verhältnis zur Bildgröße wesentlich schmaler, weil das Bild mit einer Auflösung von 72 ppi ja wesentlich größer ist (bei schlechterer Qualität). Du kannst zwar ein Bild auch unbearbeitet an den Fotodienst geben. Die Auflösungsumrechnung übernehmen die dann. Aber wenn Du 1 cm Rand zufügen willst, musst Du das natürlich trotzdem im richtigen Verhältnis tun. In dem Fall müsstest Du sie dann auf 72 ppi umrechnen, wenn Du diese unbedingt beibehalten willst. Wie schon gesagt, bei der Umrechnung der Auflösung verändern sich eben gerade die Längenmaße in Zentimetern (nicht die Anzahl der Pixel). Und zwar, wie ich auch schon sagte, um mehr als das Vierfache. Das ist eine Frage der Logik. 1 cm bei 300ppi entsprechen ungefähr 4,163 cm bei 72 ppi. Wie gesagt, "ungefähr" deshalb, weil Bilder immer nur ganze Pixel haben können.


Edit: Was mir gerade durch den Kopf schießt: Du hast doch Deine Bilder jetzt hoffentlich nicht auf 9 x 13 cm bei 72 ppi verkleinert, oder? In dem Fall wäre die Qualität sehr schlecht. Du musst Dir das, wie gesagt, wie ein Mosaik aus lauter kleinen quadratischen Mosaiksteinchen (den Pixeln) vorstellen. Jedes dieser Mosaiksteinchen hat nur eine Farbe. Wenn Du willst, dass dieses Mosaik Fotoqualität bekommt, musst Du dafür sehr viele, sehr kleine Steinchen nehmen, so klein, dass das Auge sie nicht als einzelne Steinchen unterscheiden kann. Für eine Bildschirmdarstellung braucht man aber nicht so kleine Pixel wie für einen Druck, deshalb muss man für den Druck in die höhere Auflösung von 300 ppi umrechnen.

Geändert von ursa major (21.02.2019 um 20:47 Uhr) Grund: Nachfrage
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Alt 21.02.2019, 21:45   #13
o0Julia0o
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Jo, danke Major. Also die Quell-Fotos haben 72 dpi. Sehen eigentlich sehr scharf aus, selbst wenn ich hereinzoome.


Wenn ich die hochskaliere auf 300 dpi, keine Ahnung wie das gehen sollte - würde ich ja auch nur an Qualität verlieren.


Ich bleibe bei 72 DPI und lasse DM den Rest machen. Jedoch stimmt die Rechnung nicht. Im Rechner kreutze ich ja 72dpi an. Doch das passt nicht & ist je nach Bildschirmauflösung sehr unterschiedlich(Rand 20mm Unterschied).


Wobei du mal schriebst, dass die Pixel ja unterschiedlich nah beieinanderliegen können - je nach Bildschirm. Würde das nicht diesen Effekt begründen?
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Alt 21.02.2019, 22:20   #14
ursa major
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Wo habe ich das denn geschrieben? Nee, Pixel liegen immer direkt nebeneinander. Was Du wohl meinst ist, dass beim Skalieren theoretisch Lücken zwischen den ursprünglichen Pixeln entstehen würden, wenn sie nicht durch neue Pixel gefüllt werden würden, was allerdings grundsätzlich immer der Fall ist. Ein Pixelbild ist wie eine Seite Karopapier aufgebaut. Du kennst die ja sicher noch aus den Schreibblöcken. Da grenzen die Pixel immer direkt aneinander. Beim Skalieren wird im Prinzip dieses "Karopapier" vergrößert oder verkleinert, wobei sich die Größe der Karos/Pixel nicht verändert, die Größe der Seite aber schon. Also müssen neue Pixel hinzu berechnet werden, und zwar so, dass das Bild als solches nicht auseinander gerissen wird. Es werden also nicht einfach nur Pixel außen angefügt, was ja keinen Sinn machen würde, sondern es werden neue hinzugefügt, und alle Pixel des Bildes werden neu berechnet und die "Karos" an den entsprechenden Stellen, wo neue Farbwerte benötigt werden, eben mit diesen gefüllt. Erfordert vielleicht ein bisschen abstraktes Denken um sich das vorzustellen. Wie gesagt, man muss sich das wie ein Mosaik vorstellen.

Im Gegensatz dazu verändert sich bei der Veränderung der Auflösung (also dem dritten Wert in Pixel per Inch) die Größe der Pixel. Wenn man die Auflösung erhöht (z.B. von 72 auf 300 ppi), werden die Pixel kleiner, wenn man sie verringert (z.B. von 300 auf 72 ppi), werden die Pixel größer. Dabei verändert sich allerdings die Anzahl der Pixel nicht. Infolgedessen ändern sich logischerweise die Abmessungen des Bildes relativ zur Auflösung. Mit 72 ppi ist das Bild dann wesentlich größer, aber eben mit einer relativ geringen Auflösung, also in schlechter Qualität (72 Pixel auf 2,54 cm verteilt). Mit 300 ppi ist das Bild kleiner, aber in einer guten Auflösung bzw. Qualität (300 Pixel auf 2,54 cm verteilt).

Das Umrechnen auf 300 ppi macht man in GIMP mit dem Dialog "Druckgröße" im Menü "Bild" (hatte ich auch schon gesagt). Der heißt nicht umsonst so, sondern genau deshalb, weil er für eben diesen Zweck da ist, Bilder auf eine druckbare Auflösung zu bringen, ohne die Qualität zu versauen. Ich weiß nicht genau wie man das in IrfanView macht, weil ich das eigentlich immer nur benutzt habe um mir Bilder anzusehen. Es könnte sein, dass das Skalieren und Umrechnen der Auflösung dort nicht getrennt passiert (was in GIMP auch gemacht werden kann). Dabei hat man allerdings, besonders als Anfänger, weniger Kontrolle über die Bildqualität. Ich könnte Dir im Zweifel auch sagen wie man das in Photoshop macht, denn ich bin seit mittlerweile fast zwanzig Jahren Mediengestalter und kenne mich mit diesen Dingen leidlich aus. Wenn Du aber glaubst das alles besser beurteilen zu können, würde ich Dir raten, das doch einfach so zu machen wie Du willst. Dann brauche ich mir hier nicht sinnlos die Finger wund zu tippen und Du könntest Dich von der Qualität des Resultats einfach überraschen lassen.
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Alt 17.07.2020, 20:00   #15
CrazyArt79
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Standard Weisse Ränder & Auflösung

Liebe beide

Ich habe die Diskussion per Zufall mitverfolgt und fand diese noch recht spannend. Es wurde sehr viel bereits geschrieben und ich wollte wissen ob man hierzu bereits eine Lösung gefunden hatte?

Den ich sehe oder vielleicht habe ich das durch die vielen Texte übersehen keine Endresultate und es würde mich wundernehmen ob man hierzu eine gefunden hätte.

Denn man kann nur dazu lernen Gewisse Topics kommen mir recht bekannt vor, wie zum Bsp. mit der Berechnung und den Naheliegenden Wert, das ist mir auch schon aufgefallen und wie ursa major sagt, stimmt das Haargenau.

Vielleicht hilft diese Info weiter?
"
Haben Sie beispielsweise eine Grafik im Format 1.000 x 800 Pixel erstellt und möchten sie in einer Imagebroschüre abdrucken, so führen Sie folgende Rechnung durch: 1.000 Pixel in der Breite geteilt durch 300 ppi macht 3,33 inch (multipliziert mit dem Faktor 2,54 ergibt das also ca. 8,5 cm)."


Und es gibt einen Recht coolen Artikel darüber unter: https://www.flyeralarm.com/blog/de/d...en-dpi-und-ppi

Die Änderung im GIMP ist auch keine Rocketscience ;O) Unter dem Menü _ Bild – Bild Skalieren – x-Auflösung – y-Auflösung ändern.

Hier ist die Auflösung in GIMP, daher in PPI = Pixel per Inch.

LG,
CrazyArt79
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Alt 17.07.2020, 21:44   #16
ursa major
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Hi CrazyArt79!

Für das Umrechnen der Auflösung für den Druck gibt es in GIMP einen eigenen Dialog: "Druckgröße". Bei dem kann man absolut sicher sein, dass sich beim Umrechnen der relativen Auflösung die Anzahl der Pixel des Bildes, und damit seine Qualität, nicht verändert. Man kann das auch mit dem Dialog "Bild skalieren" machen, aber dabei könnten einem leicht Schnitzer unterlaufen, die die Bildqualität eben doch beeinträchtigen.

Aber dieser Thread ist eigentlich auch erledigt. Jemandem etwas zu erklären setzt beim Gegenüber immer auch ein Mindestmaß an Bereitschaft voraus es sich erklären zu lassen. Und das hier ist mindestens der zweite Thread mit dieser jungen Dame, bei dem das nicht der Fall war. Wenn Dich die Frage aber interessiert, mach doch dazu einen eigenen Thread auf. Vielleicht kriege ich die Erklärung diesmal auch besser hin. Oder jemand anderes.
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Alt 18.07.2020, 12:15   #17
o0Julia0o
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Daumen hoch

Also das ist halt ziemlich komplex das Thema. Ich bearbeite alle paar Wochen! mal ein Bild mit Gimp. Für Profis mag das natürlich unkompliziert sein. Naja, man muss ja auch nicht alles verstehen.
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Alt 18.07.2020, 14:05   #18
ursa major
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Also eigentlich ist das kein wirklich kompliziertes Problem. Bildern einen weißen Rand zu verpassen ist eigentlich sogar recht einfach. Wenn man es mit IrfanView machen will, ist es vielleicht etwas komplizierter. Ich habe das auch noch nie mit IrfanView gemacht.

Wenn man es mit GIMP machen wollte und der Rand das Bild nicht vergößern soll, könnte man z.B. - wenn es sich um einen ganzen Stapel Bilder handelt - zunächst mal ein Neues Bild mit weißem Hintergrund, den gewünschten Zielmaßen und einer relativen Auflösung von 300 Pixel/Inch erstellen.

Diesem fügst Du dann eine Ebenengruppe hinzu (das ist der zweite Button von links ganz unten im Dialog "Ebenen").

Und in dieser Ebenengruppe öffnest Du dann alle Bilder (Du kannst sie auch aus dem Explorer direkt auf den Eintrag der Ebenengruppe ziehen), die Du in dieser Größe mit dem gleichen weißen Rand haben willst. Dafür sollten sie aber schon eine geeignete Größe haben - eher eine Kleinigkeit zu groß als zu klein.

Dann machst Du einen Rechtsklick auf die Ebenengruppe und klickst im Kontextmenü auf "Ebene auf Bildgröße".

Nun gehst Du in das Menü "Ebene" und klickst auf "Ebenengröße" (es ist wichtig, dass hierbei der Eintrag der Ebenengruppe aktiv ist).

In diesem Dialog gibst Du hinter den dort stehenden Wert für "Breite" und "Höhe" ein Minus und den doppelten Wert der gewünschten Randbreite ein. Dann klickst Du noch auf "Zentrieren" (es sei denn Du möchtest, dass der Rand irgendwo breiter oder schmaler ist - das müsstest Du dann mit dem Versatz zusätzlich regeln) und dann auf "Größe ändern".

Nun sollten alle Ebenen, die in der Gruppe liegen, gemeinsam auf die gleiche Größe zugeschnitten sein und lassen die weiße Hintergrundebene als Rand sehen.

Wenn Du nicht willst, dass für den Rand etwas von den Bildern abgeschnitten wird, kannst Du alle Ebenen der Ebenengruppe auch gemeinsam herunterskalieren, anstatt sie zuzuschneiden. Dazu musst Du nur mit dem Skalieren-Tool auf das Bild klicken (in den Werkzeugeinstellungen muss dabei bei "Transformation" der ganz linke Button - "Ebene" - aktiv sein) und dann oben rechts im "Skalieren"-Dialog bei beiden Werten wiederum ein Minus und den jeweils doppelten Wert der gewünschten Randbreite eingeben. Dann "Skalieren" klicken.

Jetzt kannst Du nach und nach je eine Ebene exportieren (wobei die Hintergrundebene sichtbar sein muss), dann jeweils die oberste sichtbare Ebene unsichtbar schalten und wieder exportieren bis Du alle Ebenen exportiert hast. Als Dateiformat solltest Du das JPEG nehmen. Da es keine Ebenen und Transparenzen unterstützt, wird hier beim Export alles auf eine Ebene mit Hintergrund reduziert.

Eine einfachere Methode fällt mir gerade nicht ein. Sollte es irgendwo haken, gern nachfragen. Vielleicht habe ich ja irgendwas vergessen.

Es gibt sicher im Stapelverarbeitungs-Plugin BIMP auch eine Funktion hierfür. Die weiß ich aber gerade nicht. Müsstest Du Dir also selbst raussuchen. Und wie gesagt, wie das in IrfanView geht weiß ich leider auch nicht.

Zu unserem kleinen Problem, das wir beide hier immer wieder haben: Ich denke nicht, dass es etwas mit Profi und Nicht-Profi zu tun hat. Ich versuche durchaus immer alles möglichst auch für Einsteiger verständlich zu erklären, weil ich selbst schon oft unter diesen Experten-Nerds zu leiden hatte, die scheinbar alles können, aber nichts verständlich erklären können und oft wohl auch nicht wirklich wollen. Aber manches ist eben doch ein bisschen komplexer und bedarf, wenn man es denn wirklich verstehen und beherrschen will, auch ein paar Hintergrunderklärungen. Da braucht es beim Fragesteller dann ein bisschen Konzentration und Bereitschaft sich damit auseinanderzusetzen, wenn es was werden soll. Letztendlich solltest Du Dir auch darüber klar sein, dass der, der Dir da im GIMP-Forum hilft, selbst eigentlich nichts davon hat, wenn Du mit der Sache klarkommst. Ich erwarte deshalb keine Unterwerfung oder sowas, aber wenigstens ein Bemühen darum Fragen nachvollziehbar zu formulieren, nicht gleich auszurasten oder auszusteigen, wenn man mal irgendwas nicht verstanden hat - man kann immer nochmal nachfragen - und möglichst auch Rückmeldung zu geben wenn das Problem gelöst werden konnte. Denn jedes Problem, jede Frage, könnte auch für andere interessant sein. Sonst könnte man jeden Thread auch sofort wieder löschen.

Geändert von ursa major (19.07.2020 um 10:14 Uhr) Grund: Ergänzung
ursa major ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.07.2020, 20:25   #19
-Michael-
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Hallo Julia,
habe Dir ein kl. Video erstellt:
https://www.youtube.com/watch?v=N2PB7IkprKg
Keine Angst, aus Datenschutzrechtlichen Gründen habe ich das Video auf meinem Kanal NICHT gelistet.
Kann also nicht ohne Weiteres von jemand Anderen angesehen werden.
-Michael- ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.07.2020, 23:12   #20
ursa major
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Hi Michael!

Schön gemachtes Video, aber ich fürchte, das ist nicht was ihr vorschwebt. Ihr ging es ja darum einem ganzen Stapel Bilder Rahmen hinzuzufügen. Sie könnte natürlich mehrere Bilder öffnen und dann auf die restlichen Bilder einfach Strg+F anwenden (Filter wiederholen), aber wenn ich mich richtig erinnere wollte sie ja auch nicht, dass die Bilder durch den Rahmen größer werden. Und das macht dieser Filter ja leider.
ursa major ist offline   Mit Zitat antworten
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