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Alt 21.02.2019, 22:20   #14
ursa major
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Registriert seit: 02.04.2014
Beiträge: 2.617
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Wo habe ich das denn geschrieben? Nee, Pixel liegen immer direkt nebeneinander. Was Du wohl meinst ist, dass beim Skalieren theoretisch Lücken zwischen den ursprünglichen Pixeln entstehen würden, wenn sie nicht durch neue Pixel gefüllt werden würden, was allerdings grundsätzlich immer der Fall ist. Ein Pixelbild ist wie eine Seite Karopapier aufgebaut. Du kennst die ja sicher noch aus den Schreibblöcken. Da grenzen die Pixel immer direkt aneinander. Beim Skalieren wird im Prinzip dieses "Karopapier" vergrößert oder verkleinert, wobei sich die Größe der Karos/Pixel nicht verändert, die Größe der Seite aber schon. Also müssen neue Pixel hinzu berechnet werden, und zwar so, dass das Bild als solches nicht auseinander gerissen wird. Es werden also nicht einfach nur Pixel außen angefügt, was ja keinen Sinn machen würde, sondern es werden neue hinzugefügt, und alle Pixel des Bildes werden neu berechnet und die "Karos" an den entsprechenden Stellen, wo neue Farbwerte benötigt werden, eben mit diesen gefüllt. Erfordert vielleicht ein bisschen abstraktes Denken um sich das vorzustellen. Wie gesagt, man muss sich das wie ein Mosaik vorstellen.

Im Gegensatz dazu verändert sich bei der Veränderung der Auflösung (also dem dritten Wert in Pixel per Inch) die Größe der Pixel. Wenn man die Auflösung erhöht (z.B. von 72 auf 300 ppi), werden die Pixel kleiner, wenn man sie verringert (z.B. von 300 auf 72 ppi), werden die Pixel größer. Dabei verändert sich allerdings die Anzahl der Pixel nicht. Infolgedessen ändern sich logischerweise die Abmessungen des Bildes relativ zur Auflösung. Mit 72 ppi ist das Bild dann wesentlich größer, aber eben mit einer relativ geringen Auflösung, also in schlechter Qualität (72 Pixel auf 2,54 cm verteilt). Mit 300 ppi ist das Bild kleiner, aber in einer guten Auflösung bzw. Qualität (300 Pixel auf 2,54 cm verteilt).

Das Umrechnen auf 300 ppi macht man in GIMP mit dem Dialog "Druckgröße" im Menü "Bild" (hatte ich auch schon gesagt). Der heißt nicht umsonst so, sondern genau deshalb, weil er für eben diesen Zweck da ist, Bilder auf eine druckbare Auflösung zu bringen, ohne die Qualität zu versauen. Ich weiß nicht genau wie man das in IrfanView macht, weil ich das eigentlich immer nur benutzt habe um mir Bilder anzusehen. Es könnte sein, dass das Skalieren und Umrechnen der Auflösung dort nicht getrennt passiert (was in GIMP auch gemacht werden kann). Dabei hat man allerdings, besonders als Anfänger, weniger Kontrolle über die Bildqualität. Ich könnte Dir im Zweifel auch sagen wie man das in Photoshop macht, denn ich bin seit mittlerweile fast zwanzig Jahren Mediengestalter und kenne mich mit diesen Dingen leidlich aus. Wenn Du aber glaubst das alles besser beurteilen zu können, würde ich Dir raten, das doch einfach so zu machen wie Du willst. Dann brauche ich mir hier nicht sinnlos die Finger wund zu tippen und Du könntest Dich von der Qualität des Resultats einfach überraschen lassen.
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